Vorteile der Initiative

Vorteile der Initiative in Stichworten:

  • Fundierte Aufklärung der Bevölkerung durch Wildhüter mit eidg. Fachausweis (verhalten gegenüber Wildtieren)
  • Wildtierbestände können sich wieder auf natürliche Weise selbst regulieren (Luchs, Wolf, lange und kalte Winter, Nahrungsangebot)
  • Bessere Bildung, Forschung, Wildbiologie und Wissenschaft (Langzeitstudien, Freiluftlabor usw.)
  • Strikte Umsetzung der  Natur- und Tierschutzgesetze
  • Förderung und Erhaltung der Naherholungsgebiete
  • Mehrwert für den Kanton Zürich durch Branding Swissness
  • Schweizer Natur- und Tierschutz als Vorbild für andere Länder und Kantone
  • Massive Kostenreduktionen durch minimalen Zeitaufwand für die Behörden, Politiker usw. ( Jagd und Fischerei-Verwaltung, Jagdrevisionen, Überwachung, Motionen, usw.)
  • Mehr Wildtierbeobachtungen, für die Bevölkerung (wie im Kanton Genf)
  • Grössere Artenvielfalt und Biodiversität
  • Aufwertung der Kulturlandschaft
  • Weniger Personenunfälle mit Jagd-Waffen. (2010 bis 2013 vierzehn tödliche Jagdunfälle und rund 200 nicht tödliche Unfälle mit Jägerwaffen von total 1157 Unfälle) ohne Privatpersonen dazugerechnet
  • Mehr Umweltschutz  (keine toxische Munition, keine störenden Hochsitze, weniger Autolärm und Verkehr im Wald, keine bleiverseuchten Schiessanlagen usw. )
  • Wildhüter haben eine bessere Ausbildung als Jäger. Für die Grundausbildung zugelassen sind nur bereits bei einem Kanton angestellte Wildhüter/Wildhüterinnen und Nationalparkwächter. Die Ausbildung Wildhut Schweiz AWS besteht aus 7 Modulen, welche über 3 Jahre verteilt sind.
  • Keine Jagd auf privatem Boden (muss nicht geduldet werden, laut europäischem Gerichtshof für Menschenrechte
  • Jäger verstossen mit ihren Jagdmethoden – und Leidenschaft notorisch gegen schweizerische Tierschutzgesetze, Wildhüter nicht
  • Wildhüter haben eine ganz andere Motivation als Jäger.
  • Erholung und Tourismus, Touristische Aufwertung des Branding Swissness
  • Entlastung Zeitaufwand und Kosten für die Behörden, Politiker usw. (Jagdrevisionen, Überwachung, Monitoring,  Motionen, Gesetze, Kadaverbeseitigung usw.)
  • Entlastung für den Steuerzahler (Wald, Landwirtschaft usw.)
  • Entlastung für den Steuerzahler jagdlicher Infrastrukturanlagen und deren Sarnierungen
  • Weniger Personenunfälle mit Jäger-Waffen. (2010 bis 2013 vierzehn tödliche Jagdunfälle und rund 200 nicht tödliche Unfälle mit Jägerwaffen von total 1157 Unfälle) ohne Privatpersonen dazugerechnet laut BFU
  • Nachweislich weniger Wildunfälle (rund 60 Personen pro Jahr verletzt und Personen- und Sachschaden von 40 bis 50 Millionen Franken). Was man sieht, überfährt man nicht
  • Gewaltprävention, Tier- statt Täterschutz, weniger Gewalt, Waffen und Terror in der Gesellschaft. Gewalt gegen Tieren geht oftmals nahtlos zu den Menschen über
  • Kinder- und Jugendschutz vor JägerInnen in den Schulen
  • Mehr Wildtierbeobachtungen, Artenvielfalt und Biodiversität für die Bevölkerung wie z. B. im Kanton Genf, Nationalpärke oder andere Jagd-freien Gebiete
  • Keine tierquälerische jagdlichen Infrastruktanlagen mehr (Schliefenanlagen, Wildschweingatter usw.)
  • Keine Tierquälerei wie Trophäenjagd, Baujagd, Treib und Drückjagden, Sonderjagden usw.
  • Keine Haustierabschüsse mehr
  • Weniger Verbissschäden im Wald und Landwirtschaft
  • Weniger Pestizide und Gifte in der Landwirtschaft wegen Mäuseplagen aufgrund fehlender Füchse usw.
  • Kein Alkohol und Betäubungsmittelmissbrauch auf der Jagd. Wildhüter dürfen während der Arbeit keinen Alkohol konsumieren.  Jäger wehren sie gegen Alkoholverbot auf der Jagd.
  • Öffentliche Sicherheit für die Bevölkerung, Freizeitaktivisten, Spaziergänger usw.
  • Wer sinnlos Wildtiere tötet, schützt nicht und der Gesellschaft nützt es nichts
  • Wildhüter, Polizisten, Soldaten werden mit 65 Jahren pensioniert. Hobby-Jäger gehen mit 75 noch mit Schusswaffen ihrer leiden schaffenden Schiesskultur nach
  • Keine Grundwasserverseuchung und Munitionsreste der Jäger in der Natur
  • Viel weniger Schiesslärm für die Bevölkerung
  • Z. B. Feldhasendichte im Kanton Zürich mit Jäger bei 1.0 pro 100 Ha oder ausgestorben. Im Kanton Genf mit Wildhütern 17.7 Feldhasen pro 100 Ha usw.
  • Kanton Zürich ist rückständig bei tierquälerischen Jagdmethoden z. B. Baujagd, Treibjagd, Munition usw. Der Kanton Thurgau hat die Baujagd verboten, Genf seit 40 Jahren Jagdverbot usw.
  • Gesundheitswesen: Verarbeitetes Wildbret ist weder Bio noch ein hochwertiges Lebensmittel (insbesondere jenes aus Treib- und Drückjagden) sondern macht krank und ist laut WHO in der gleichen Giftklasse wie Zigaretten, Arsen oder Asbest. In Kanada ist es verboten, Wildfleisch der Jäger in Restaurants oder Geschäften zu verkaufen, weil es unter anderem nicht als besonders nahrungsmitteltauglich klassifiziert wird
  • Wildtiere werden wieder vermehrt tagaktiv, sicht- und erlebbar, was die Bevölkerung erfreut
  • Im Kanton Zürich gibt es kein vom BAFU anerkanntes Wildschongebiet
  • Jagd ist kein wissenschaftliches oder wildbiologisches Wildtiermanagement
  • Was früher schon im Kanton Genf über 400 Hobby-Jäger auch auf Kosten der Wildtiere, Tierschutzes, Ethik, Sicherheit und Bevölkerung unbefriedigend gemacht haben, erledigen heute 11 Wildhüter, die sich drei Vollzeitstellen teilen und nur eine davon ist für jagdliche Tätigkeiten von nöten.
  • Der Kanton Waadt ist z. B. doppelt so gross wie der Kanton Zürich und hat 50 % weniger Hobby-Jäger als der Kanton Zürich
  • usw.

Fakten und Co.

  1. Fuchsjagdverbot in Luxemburg
  2. Gran Paradiso: erkenntnisse aus der sich natürlich regulierenden Steinbockpopulation
  3. Tagesanzeiger (Fuchsbaujagd)
  4. Über Sinn und Unsinn der Vogeljagd
  5. Reportage Schweizer Tierschutz: Jagd und Nachsuchereport
  6. Genf ist mit seinem Jagdverbot zufrieden.
  7. Wild beim Wild
  8. Tier im Recht
  9. Zürcher Tierschutz
  10. Artenschutz
  11. Luchs und Wolf als Forstgehilfen
  12. Huftierbestände und Verbissintensitäten nach der Luchswiederansiedlung im Kanton St. Gallen
  13. Die Natur reguliert das selbst
  14. Jagd reguliert nicht
  15. Protoessauen
  16. Fuechse.info
  17. Krankheiten vor denen uns der Fuchs schützt
  18. Literaturzusammenfassungen und Studien zum Fuchs
  19. Die Jagd muss modernisiert werden (Pro Natura)
  20. Schweizer Tierschutz
  21. Forstverein
  22. Huftierbestände und Verbissintensitäten nach der Luchswiederansiedlung im Kanton St. Gallen

Die Umwelt und der Tierschutz liegen uns am Herzen.

So lange die Beutetiere nicht in erster Linie den Beutegreifer gehören, ist Jagd sinnloses töten. Die gängigen Jagd-Gesetze haben wenig mit Ethik und Moral zu tun – ja, sie widersprechen sogar diametral dem schweizerischen Tierschutzgesetz z. B. Art 26: Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.

Eine ausreichende und stichhaltige Begründung fehlt bei der Jagd auf Tiere, die einfach nur „beseitigt“ werden (Beispiel Fuchs, Vögel, Trophäenjagd usw.). Eine Regulierung von Beutegreifern zugunsten hoher Huftierdichten ist aus fachlichen und ethischen Gründen kategorisch und konsequent abzulehnen. Der moderne Mensch respektiert Beutegreifer als einen sehr wichtigen Teil seines Ökosystems.

Weiter greifen die Jäger auch mit der Jagdschiessanlage Embrach massiv in das Ökosystem ein. Der Standort, in der sich die Jagdschiessanlage Embrach befindet, wurde im Jahre 2003 in das Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung (Objekt Nr. 344) aufgenommen. Ein kurzer Auszug aus dem Statusbericht Altlasten, Boden, Abfall und Raumplanung der Jagdschiessanlage Embrach vom 16. März 2009 zeigt auf, dass das Gebiet mit 250’000 kg Blei und 600 kg Antimon/Arsen belastet ist (Seite 44). Bis zu 30 cm dick liegen Wurfscheibenfragmente und Schrotbecher im Wald und Ried (Seite 68). Fruchtfolgeflächen auf der Töss-Gegenseite sind mit Blei belastet (Seite 69). Grundwasser ist massiv mit hochgiftigem Antimon und Blei belastet (Seite 69). Trinkwasser des Kynologischen Vereins ist verunreinigt (Seite 71).

Den vollständigen Bericht finden Sie unter protoessauen.ch

In einer zivilisierten und kultivierten Gesellschaft, so wie in unserer, hat die Miliz- und Hobbyjagd keinen Platz mehr. Unsere Gesellschaft ist bereit, wie im Kanton Genf etwas Geld zu investieren, dafür mehr Sicherheit, Natur- und Tierschutz zu erhalten. Weiterhin können alle Jäger Hegen und Pflegen, z.B. den Wald von ihren Hochsitzen und Munitionsrückständen befreien.

Natur- und Tierschutz kostet oftmals Geld, schafft aber auch neue Arbeitsplätze. Wenn Milliarden für marode Banken, Strassenbau, Militär usw. ausgegeben wird, kann und muss man davon Ausgehen, dass auch Geld für eine kulturelle sowie ethische Aufwertung für das Allgemeinwohl vorhanden ist. Die Bevölkerung und Tierwelt würde so von dem Mehrwert profitieren. Wildtierpopulationen müssen sich selber regulieren können.

Wanderungen und Ausbreitungsbewegungen der Wildtiere werden durch Strassen und Bahnlinien erschwert oder gar verhindert. Von den 18 Wildtierkorridore sind im Kanton Zürich noch immer 16 beeinträchtigt oder unterbrochen. Wildtierpassagen helfen, Wildunfälle zu verhindern und den Lebensraum für die Wildtiere zu öffnen. Damit kann der wichtige genetische Austausch gesichert und das Aussterben von lokalen Tierarten verhindert werden.

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE INITIATIVE

Postkonto: 60-727992-4
IBAN: CH74 0900 0000 6072 7992 4
Vermerk: Wildtierhüter statt Jäger

Tierpartei Schweiz (TPS)
Luzernerstrasse 91
5630 Muri