Vorteile der Initiative

Vorteile der Initiative in Stichworten:

      • Das Gewaltmonopol gehört in die Hände des Staates und nicht Jägerbanden
      • Gerechtigkeit und Verantwortung gegenüber der Natur und Tierwelt
      • Jäger verstossen mit ihren Jagdmethoden notorisch gegen schweizerische Tierschutzgesetze, Wildhüter nicht
      • Zürcher Tierschutz und Naturschutz als Vorbild für andere Kantone und Länder (wie der Kanton Genf) im Jagdwesen
      • Kein Blutgeld in den Staatskassen von den JägerInnen (weltweit einmalig)
      • Eindämmung des jägerischen Sektentums (Jägerlatein) – Kult des sinnlosen Tötens und Gewalt
      • Zerschlagung des kriminalisierten Jägersystems (weniger Gesetzesübertretungen wie Verstösse gegen das Jagdrecht, Wilderei, Waffenschmuggel, Umweltdelikte, Tierschutzverstösse, Verkehrsdelikte, usw. der JägerInnen) Kanton Graubünden z. B. pro Jahr über 1’000 Anzeigen und Bussen gegen die Jäger (2015: 1298 Anzeigen und Bussen) Sicherheitsrisiko Hobby-Jäger
      • Entlastung Zeitaufwand und Kosten des Staatsapparates, Justiz, Staatsanwälte, Gerichte, Rechtswesen (tausende von Gesetzverstösse, Anzeigen, Ordnungsbussen usw. gegen die JägerInnen
      • Entlastung Zeitaufwand und Kosten für Bund, Behörden, Politiker, Verwaltungen usw. (Jagdrevisionen, Überwachung, Monitoring,  Motionen, Gesetze, Kadaverbeseitigung usw.)
      • Entlastung Zeitaufwand und Kosten des Gesundheits- und Versicherungswesen bzw. Krankenkassenbeiträge
      • Entlastung Zeitaufwand und Kosten für den Steuerzahler (Wald, Landwirtschaft usw.) Verbissschäden im Wald und Landwirtschaft
      • Entlastung Zeitaufwand und Kosten für den Steuerzahler jagdlicher Infrastrukturanlagen und deren Sarnierungen
      • Entlastung Zeitaufwand und Kosten für Umwelt- Natur- und Tierschutzorganisationen
      • Weniger Personenunfälle mit Jäger-Waffen. (2010 bis 2013 vierzehn tödliche Jagdunfälle und rund 200 nicht tödliche Unfälle mit Jägerwaffen von total 1157 Unfälle) ohne Privatpersonen dazugerechnet laut BFU
      • Initiative fördert gute Arbeitsplätze für Wildhüter und spart xxx Millionen anderswo
      • Mehr Umweltschutz statt Umweltschmutz (toxische Munition, illegale Hochsitze, Autolärm und Verkehr in der Natur, Ressourcenverschwendung, bleiverseuchte Schiessanlagen usw. der JägerInnen)
      • Nachweislich weniger Wildunfälle (rund 60 Personen pro Jahr verletzt und Personen- und Sachschaden von 40 bis 50 Millionen Franken). Was man sieht, überfährt man nicht
      • Gewaltprävention, Tier- statt Täterschutz, weniger Gewalt, Waffen und Terror in der Gesellschaft. Gewalt gegen Tieren geht oftmals nahtlos zu den Menschen über
      • Mehr Wildtierbeobachtungen, Artenvielfalt und Biodiversität für die Bevölkerung wie z. B. im Kanton Genf, Nationalpärke oder andere Jagd-freien Gebiete
      • Aufwertung von Ethik, Moral, Fairness, Sicherheit, Kulturlandschaft usw.
      • Weniger Jagd-Hunde-Missbrauch und derer Manipulation
      • Keine tierquälerische jagdlichen Infrastruktanlagen mehr (Schliefenanlagen, Wildschweingatter usw.)
      • Keine Haustierabschüsse mehr
      • Weniger Pestizide und Gifte in der Landwirtschaft wegen Mäuseplagen aufgrund fehlender Füchse usw.
      • Weniger Krankheiten und Seuchengefahr (Hobby-Jäger verbreiten Krankheiten wie bei der Tollwut)
      • Weniger Alkohol und Betäubungsmittelmissbrauch auf der Jagd. Wildhüter dürfen während der Arbeit keinen Alkohol konsumieren. Der Flachmann und Zielwasser ist ständiger Begleiter der Jäger. Jäger wehren sie gegen Alkoholverbot auf der Jagd
      • Öffentliche Sicherheit für die Bevölkerung, Freizeitaktivisten, Spaziergänger usw.
      • Keine Jagd auf privatem Boden (muss nicht geduldet werden, laut europäischem Gerichtshof für Menschenrechte
      • Jagdverbot ist auch für das Seelenheil der Jäger gut. Die heutige „Jagd“ ist auch ein krankhaftes Verhaltensmuster (Wer sinnlos tötet, schützt nicht und der Gesellschaft nützt es nichts)
      • Wildhüter, Polizisten, Soldaten werden mit 65 Jahren pensioniert. Hobby-Jäger gehen mit 75 noch mit Schusswaffen ihrer leiden schaffenden Schiesskultur nach
      • Weniger Schiesslärm für die Bevölkerung und Wildtiere
      • Z. B. Feldhasendichte im Kanton Zürich mit Jäger bei 1.0 pro 100 Ha oder ausgestorben. Im Kanton Genf mit Wildhütern 17.7 Feldhasen pro 100 Ha usw.
      • Kanton Zürich ist rückständig bei tierquälerischen Jagdmethoden z. B. Baujagd, Treibjagd, Munition usw. Kanton Thurgau hat Baujagd verboten, Genf seit 40 Jahren Jagdverbot usw.
      • Gesundheitswesen: Verarbeitetes Wildbret ist weder Bio noch ein hochwertiges Lebensmittel (insbesondere jenes aus Treib- und Drückjagden) sondern macht krank und ist laut WHO in der gleichen Giftklasse wie Zigaretten, Arsen oder Asbest. In Kanada ist es verboten, Wildfleisch der Jäger in Restaurants oder Geschäften zu verkaufen, weil es unter anderem nicht als besonders nahrungsmitteltauglich klassifiziert wird
      • Waffen sind keine Spielzeuge und Wildtiere keine Schiessbudenfiguren
      • Wildtiere werden wieder vermehrt tagaktiv, sicht- und erlebbar, was die Bevölkerung erfreut
      • Im Kanton Zürich gibt es kein einziges vom BAFU anerkanntes Wildschongebiet
      • Was früher schon im Kanton Genf über 400 Hobby-Jäger auch auf Kosten der Wildtiere, Tierschutzes, Ethik, Sicherheit und Bevölkerung unbefriedigend gemacht haben, erledigen heute 11 Wildhüter, die sich drei Vollzeitstellen teilen und nur eine davon ist für jagdliche Tätigkeiten vonnöten.
      • Fundierte und bessere Aufklärung der Bevölkerung durch Wildhüter mit eidg. Fachausweis (verhalten gegenüber Wildtieren)
      • Wildtierbestände können sich wieder auf natürliche Weise und besser selbst regulieren (Luchs, Wolf, Fuchs, lange und kalte Winter, Nahrungsangebot)
      • Bessere Bildung, Forschung, Wildbiologie und Wissenschaft (Langzeitstudien, Freiluftlabor usw.)
      • Strikte Umsetzung der  Natur- und Tierschutzgesetze
      • Förderung und Erhaltung der Naherholungsgebiete
      • Wildhüter haben eine bessere Ausbildung als Hobby-Jäger.
      • Jäger verstossen mit ihren Jagdmethoden – und Leidenschaft notorisch gegen schweizerische Tierschutzgesetze, Wildhüter nicht
      • Wildhüter haben eine ganz andere Motivation als Jäger
      • Erholung und Tourismus, Touristische Aufwertung, Mehrwert für den Kanton Zürich durch Branding Swissness
      • Kinder- und Jugendschutz vor den Hobby-JägerInnen und Jägerlatein in den Schulen
      • Keine Grundwasserverseuchung und Munitionsreste der Jäger in der Natur
      • Jagd ist kein wissenschaftliches oder wildbiologisches Wildtiermanagement
      • Der Kanton Waadt ist z. B. doppelt so gross wie der Kanton Zürich und hat 50 % weniger Hobby-Jäger als der Kanton Zürich
      • usw.

Fakten und Co.

Die Umwelt und der Tierschutz liegen uns am Herzen.

So lange die Beutetiere nicht in erster Linie den Beutegreifer gehören, ist Jagd sinnloses töten. Die gängigen Jagd-Gesetze haben wenig mit Ethik und Moral zu tun – ja, sie widersprechen sogar diametral dem schweizerischen Tierschutzgesetz z. B. Art 26: Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.

Eine ausreichende und stichhaltige Begründung fehlt bei der Jagd auf Tiere, die einfach nur „beseitigt“ werden (Beispiel Fuchs, Vögel, Trophäenjagd usw.). Eine Regulierung von Beutegreifern zugunsten hoher Huftierdichten ist aus fachlichen und ethischen Gründen kategorisch und konsequent abzulehnen. Der moderne Mensch respektiert Beutegreifer als einen sehr wichtigen Teil seines Ökosystems.

Weiter greifen die Jäger auch mit der Jagdschiessanlage Embrach massiv in das Ökosystem ein. Der Standort, in der sich die Jagdschiessanlage Embrach befindet, wurde im Jahre 2003 in das Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung (Objekt Nr. 344) aufgenommen. Ein kurzer Auszug aus dem Statusbericht Altlasten, Boden, Abfall und Raumplanung der Jagdschiessanlage Embrach vom 16. März 2009 zeigt auf, dass das Gebiet mit 250’000 kg Blei und 600 kg Antimon/Arsen belastet ist (Seite 44). Bis zu 30 cm dick liegen Wurfscheibenfragmente und Schrotbecher im Wald und Ried (Seite 68). Fruchtfolgeflächen auf der Töss-Gegenseite sind mit Blei belastet (Seite 69). Grundwasser ist massiv mit hochgiftigem Antimon und Blei belastet (Seite 69). Trinkwasser des Kynologischen Vereins ist verunreinigt (Seite 71).

Den vollständigen Bericht finden Sie unter protoessauen.ch

In einer zivilisierten und kultivierten Gesellschaft, so wie in unserer, hat die Miliz- und Hobbyjagd keinen Platz mehr. Unsere Gesellschaft ist bereit, wie im Kanton Genf etwas Geld zu investieren, dafür mehr Sicherheit, Natur- und Tierschutz zu erhalten. Weiterhin können alle Jäger Hegen und Pflegen, z. B. den Wald von illegalen Hochsitzen und Munitionsrückständen befreien.

Natur- und Tierschutz kostet oftmals Geld, schafft aber auch neue Arbeitsplätze. Wenn Milliarden für marode Banken, Strassenbau, Militär usw. ausgegeben wird, kann und muss man davon Ausgehen, dass auch Geld für eine kulturelle sowie ethische Aufwertung für das Allgemeinwohl vorhanden ist. Die Bevölkerung und Tierwelt würde so von dem Mehrwert profitieren.

Wanderungen und Ausbreitungsbewegungen der Wildtiere werden durch Strassen und Bahnlinien erschwert oder gar verhindert. Von den 18 Wildtierkorridore sind im Kanton Zürich noch immer 16 beeinträchtigt oder unterbrochen. Wildtierpassagen helfen, Wildunfälle zu verhindern und den Lebensraum für die Wildtiere zu öffnen. Damit kann der wichtige genetische Austausch gesichert und das Aussterben von lokalen Tierarten verhindert werden.

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE INITIATIVE

Postkonto: 60-727992-4
IBAN: CH74 0900 0000 6072 7992 4
Vermerk: Wildtierhüter statt Jäger

Tierpartei Schweiz (TPS)
Luzernerstrasse 91
5630 Muri