Vorteile der Initiative

Vorteile der Initiative „Wildhüter statt Jäger“ in Stichworten:

    • Massiv weniger Tierleid
    • Es gibt keine Bau- Treib- oder Gesellschaftsjageden mehr. Diese Jagdmethoden verursachen enormes Tierleid, hervor gerufen durch Fehlschüsse.
    • Schutz und Erhaltung vom Lebensraum von Wildtieren.
    • Eine viel geringere Verbreitung von allfälligen Tierkrankheiten durch Reviertreue der Wildtiere (Räude).
    • Natürlicheres Verhalten der Wildtiere.
    • Die  Sozialstrukturen der Wildtiere bleiben erhalten.
    • Artenvielfalt nimmt wieder zu.
    • Weniger Autoverkehr im Wald.
    • Jagdunfälle sind de facto aus zuschliessen.
      Zwischen den Jahren 2000 bis 2016 gab es in der Schweiz insgesamt 57 tödliche Jagdunfälle (alle 3,5 Monate ein Toter durch die Jagd)
    • In den Jahren 2011 bis 2015 registrierte die Unfallversicherung gut 1’500 Verletzte (alle 29 Stunden passiert in der Schweiz ein Unfall durch die Jagd)
    • Keine irrtümlich getöteten Haustiere oder Nutztiere.
    • Sicherheit bei der Freizeitgestaltung.
    • Recht und Ordnung sind mit Wildhütern im Erholungsgebiet Wald gewährleistet.
    • Wildtiere werden für die Bevölkerung wieder erlebbar.
    • Professionelle Ansprechpersonen für Wildtierfragen.
    • Aufsichtsorgan bei Gesetzesübertretungen bei Wildtier und Natur- und Tierschtuz.
    • Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen mit Wildtieren rund um die Uhr.
    • Ein Freund und Helfer, eine Freundin und Helferin
    • Völlige Transparenz der Arbeit und im zuständigen Amt. (keine Verflechtungen oder Unterlassungen)
    • Keine Interessen Konflikte (viele Bauern und Förster sind Jäger)
    • Sehr hohe Akzeptanz in der Bevölkerung
    • Täglich in seinem Revier
    • Bessere Ausbildung als Jäger (höhere Berufsprüfung)
    • Hat keinen Jagd- und Erfolgsdruck
    • Muss zwingend jährliche Fortbildungskurse besuchen
    • Arbeitet im Angestelltenverhältnis
    • Wird mit 65 pensioniert
    • Kein Alkohol oder Betäubungsmittel am Arbeitsplatz der Wildhüter
    • Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt der einheimischen Tierwelt und deren Lebensräume
    • Schutz bedrohter Wildarten
    • Wild- und Vogelschutz
    • Vollzug des Tierschutzes
    • Naturschutzaufsicht
    • Beratung der Landwirte, Waldbesitzerinnen bei Wildschäden sowie bei Schadensschätzungen und Entschädigungen
    • Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung von Massnahmen zur Bekämpfung von Tierseuchen
    • Förderung der Wildtierforschung
    • Information und Aufklärung der Bevölkerung über die Lebensweise der Wildtiere
    • Bei Verkehrsunfällen kümmern sie sich um das betroffene Wild, nehmen den Sachschaden am Fahrzeug auf, protokollieren den Unfall
    • Nachsuche von verletzten oder kranken Tieren mit Diensthund
    • Sehr hohe Treffsicherheit
    • Führen von Statistiken (z.B. Fuchsbestand)
    • Keine Verstösse mehr gegen das schweizerische Tierschutzgesetz, durch die Fuchsbau-, Treib-, oder Gesellschaftsjagd
    • der Tier- und Naturschutz (ohne Jagd) im Kanton Zürich soll als Vorbild für andere Kantone und Länder dienen
    • keine Kosten mehr für den Steuerzahler durch millionenhohe Sanierungskosten (Sonderabfall, Blei, Arsen usw.) jagdlicher Infrastrukturanlagen (Jagdschiessanlagen)
    • Mehr Umweltschutz (keine toxische Munition, illegale Hochsitze, Autolärm und Verkehr in der Natur, Ressourcenverschwendung, bleiverseuchte Schiessanlagen usw. der JägerInnen)
    • Nachweislich weniger Wildunfälle (rund 60 Personen pro Jahr verletzt und Personen- und Sachschaden von 40 bis 50 Millionen Franken). Was man sieht, überfährt man nicht
    • Weniger Pestizide und Gifte in der Landwirtschaft wegen Mäuseplagen aufgrund fehlender Füchse usw.
    • Weniger Krankheiten und Seuchengefahr (Hobby-Jäger verbreiten Krankheiten wie bei der Tollwut)
    • Keine Jagd auf privatem Boden, laut europäischem Gerichtshof für Menschenrechte muss dies nicht geduldet werden.
    • Wildhüter, Polizisten, Soldaten werden mit 65 Jahren pensioniert. Hobby-Jäger gehen mit 75 noch mit Schusswaffen ihrer Leiden schaffenden Schiesskultur nach
    • Gesundheitswesen: Verarbeitetes Wildbret ist weder Bio noch ein hochwertiges Lebensmittel (insbesondere jenes aus Treib- und Drückjagden) sondern macht krank und ist laut WHO in der gleichen Giftklasse wie Zigaretten, Arsen oder Asbest. In Kanada ist es verboten, Wildfleisch der Jäger in Restaurants oder Geschäften zu verkaufen, weil es unter anderem nicht als besonders nahrungsmitteltauglich klassifiziert wird
    • Was früher schon im Kanton Genf über 400 Hobby-Jäger auch auf Kosten der Wildtiere, Tierschutzes, Ethik, Sicherheit und Bevölkerung unbefriedigend gemacht haben, erledigen heute 11 Wildhüter, die sich drei Vollzeitstellen teilen und nur eine davon ist für jagdliche Tätigkeiten vonnöten.
    • Wildtierbestände können sich wieder auf natürliche Weise und besser selbst regulieren (Luchs, Wolf, Fuchs, lange und kalte Winter, Nahrungsangebot)
    • Bessere Bildung, Forschung, Wildbiologie und Wissenschaft (Langzeitstudien, Freiluftlabor usw.)
    • Strikte Umsetzung der  Natur- und Tierschutzgesetze
    • Touristische Aufwertung,
    • Mehrwert für den Kanton Zürich durch Branding Swissness

Fakten und Co.

Die Umwelt und der Tierschutz liegen uns am Herzen.

So lange die Beutetiere nicht in erster Linie den Beutegreifer gehören, ist Jagd sinnloses töten. Die gängigen Jagd-Gesetze haben wenig mit Ethik und Moral zu tun – ja, sie widersprechen sogar diametral dem schweizerischen Tierschutzgesetz z. B. Art 26: Niemand darf ungerechtfertigt einem Tier Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, es in Angst versetzen oder in anderer Weise seine Würde missachten. Das Misshandeln, Vernachlässigen oder unnötige Überanstrengen von Tieren ist verboten.

Eine ausreichende und stichhaltige Begründung fehlt bei der Jagd auf Tiere, die einfach nur „beseitigt“ werden (Beispiel Fuchs, Vögel, Trophäenjagd usw.). Eine Regulierung von Beutegreifern zugunsten hoher Huftierdichten ist aus fachlichen und ethischen Gründen kategorisch und konsequent abzulehnen. Der moderne Mensch respektiert Beutegreifer als einen sehr wichtigen Teil seines Ökosystems.

Weiter greifen die Jäger auch mit der Jagdschiessanlage Embrach massiv in das Ökosystem ein. Der Standort, in der sich die Jagdschiessanlage Embrach befindet, wurde im Jahre 2003 in das Bundesinventar der Auengebiete von nationaler Bedeutung (Objekt Nr. 344) aufgenommen. Ein kurzer Auszug aus dem Statusbericht Altlasten, Boden, Abfall und Raumplanung der Jagdschiessanlage Embrach vom 16. März 2009 zeigt auf, dass das Gebiet mit 250’000 kg Blei und 600 kg Antimon/Arsen belastet ist (Seite 44). Bis zu 30 cm dick liegen Wurfscheibenfragmente und Schrotbecher im Wald und Ried (Seite 68). Fruchtfolgeflächen auf der Töss-Gegenseite sind mit Blei belastet (Seite 69). Grundwasser ist massiv mit hochgiftigem Antimon und Blei belastet (Seite 69). Trinkwasser des Kynologischen Vereins ist verunreinigt (Seite 71).

Den vollständigen Bericht finden Sie unter protoessauen.ch

In einer zivilisierten und kultivierten Gesellschaft, so wie in unserer, hat die Miliz- und Hobbyjagd keinen Platz mehr. Unsere Gesellschaft ist bereit, wie im Kanton Genf etwas Geld zu investieren, dafür mehr Sicherheit, Natur- und Tierschutz zu erhalten. Weiterhin können alle Jäger Hegen und Pflegen, z. B. den Wald von illegalen Hochsitzen und Munitionsrückständen befreien.

Natur- und Tierschutz kostet oftmals Geld, schafft aber auch neue Arbeitsplätze. Wenn Milliarden für marode Banken, Strassenbau, Militär usw. ausgegeben wird, kann und muss man davon Ausgehen, dass auch Geld für eine kulturelle sowie ethische Aufwertung für das Allgemeinwohl vorhanden ist. Die Bevölkerung und Tierwelt würde so von dem Mehrwert profitieren.

Wanderungen und Ausbreitungsbewegungen der Wildtiere werden durch Strassen und Bahnlinien erschwert oder gar verhindert. Von den 18 Wildtierkorridore sind im Kanton Zürich noch immer 16 beeinträchtigt oder unterbrochen. Wildtierpassagen helfen, Wildunfälle zu verhindern und den Lebensraum für die Wildtiere zu öffnen. Damit kann der wichtige genetische Austausch gesichert und das Aussterben von lokalen Tierarten verhindert werden.

UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE INITIATIVE

Postkonto: 60-727992-4
IBAN: CH74 0900 0000 6072 7992 4
Vermerk: Wildtierhüter statt Jäger

Tierpartei Schweiz (TPS)
Luzernerstrasse 91
5630 Muri