Wildhüter statt Jäger

Ein kantonsweites Wildtier-Management, ausgeführt durch professionell ausgebildete Wildhüter und Wildhüterinnen, führt im dicht besiedelten Kanton Zürich zu mehr Lebensqualität für Mensch und Tier, da die Tier- und Pflanzenvielfalt auf längere Sicht gefördert wird (Biodiversität) und Naturerlebnisse, wie Wildtierbeobachtungen, vermehrt ermöglicht werden.

Die Initiative in Kürze

Um was geht es in der Initiative?

 


Beteiligte

Wer ist alles von der Initiative betroffen?

 


Stimmen

Was sagen Andere zur Initiative?

 



«Die Stadt Zürich macht es vor: das Stadtgebiet inklusive den Wäldern, sind heute schon Wildschongebiete und werden von Wildhütern betreut. Studien und Erfahrungen belegen, dass sich der Wildtierbestand ohne Bejagung weitgehend selbst reguliert. Durch die Bejagung der Wildtiere steigt deren Geburtenrate, da sich diese durch den Jagddruck und die Dezimierung ihrer Art schneller reproduzieren. Dies führt zwangsläufig zu einer unerwünschten künstlichen Vermehrung, welche von der Jägerschaft wiederum als Legitimation für eine Regulierung durch die Jagd aufgeführt wird. Darum brauchen Tiere Wildhüter und keine Jäger.»

 

Luca Maggi, Gemeinderat Grüne Stadt Zürich



«Die Schweizer Verfassung schützt die Würde des Tieres. Die als Freizeitvergnügen betriebene Jagd ist damit nicht vereinbar.»

 

lic. iur. Vanessa Gerritsen, stv. Geschäftsleiterin Tier im Recht (TIR)



«Der Tierschutz kommt auf der Jagd zu kurz. Dies zeigt auch die laufende Jagdgesetzrevision – die Jagdlobby ist viel zu mächtig und macht kaum Zuge-ständnisse für eine tiergerechtere Jagd. Wollen wir Verbesserungen für unsere Wildtiere erreichen, hilft nur eines: Gehen Sie an die Urne und sagen Sie JA zur Initiative.»

 

Beat Hauenstein, Dipl. Natw. ETH, wiss. Mitarbeiter Zürcher Tierschutz



«Die Gesellschaft und die Natur können durch ein modernes Wildtier-Management und das Zulassen der Selbstregulierung des Wildtierbestandes, wie es die Tierpartei Schweiz in ihrer Initiative verlangt, nur gewinnen. Die verminderte Scheu macht die Tiere erlebbar!»

 

Professor Dr. Josef H. Reichholf Ökologe, Evolutionsbiologe und Zoologe



  • die Tollwut 1998 durch Impfköder und nicht durch die Jagd ausgerottet wurde?
  • das Jagdgesetz über dem schweizerischen Tierschutzgesetz steht?
  • die Wälder der Stadt Zürich seit 1929 Wildschongebiete sind und von 4 Berufswildhütern betreut werden?
  • der Kanton Genf seit 1974 jagdfrei ist und sich das erfolgreiche Jagdverbot bis heute bewährt hat?
  • das Luxemburgische Umweltministerium im Jahr 2015 die Fuchsjagd verboten hat, weil man keinen vernünftigen Grund für die Tötung mehrerer tausend Füchse im Jahr sah?
  • die Zürcher Jäger jährlich Wildfleisch im Wert von ca. 1,5 Millionen Franken dem Wald entnehmen?
  • die Jagd im Kanton Zürich ein jährliches Defizit in Millionenhöhe macht?
  • im Kanton Zürich geschützte Tiere, wie Kormoran, Gems und Rothirsch, trotzdem geschossen werden?
  • «…Auch die JagdSchweiz weiss, dass sich Wildtierbestände grundsätzlich – auch in unserer Kulturlandschaft – von selber regulieren würden.»? Zitat Vorstand JagdSchweiz, 29.8.2011 
  • trotz der intensiven Bejagung der Wildverbiss im Kanton Zürich sich in der höchsten Stufe befindet?

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